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Phoenix Technik – Partner für professionelle Hauseinführungen

Ringraumdichtungen für die professionelle Hauseinführung

 

Rohre und Versorgungsleitungen sind die Lebensadern eines jeden Hauses beziehungsweise einer jeden Wohnanlage. Sie ermöglichen den Zufluss von Strom, Gas und Wasser sowie die Anbindung an das Kommunikationsnetz. Dies ist entweder mithilfe eines Futterrohres oder unter Nutzung einer Kernbohrung möglich. In beiden Fällen stellt der entstehende Hohlraum eine Schwachstelle dar, an der Wasser und Gas in das Haus eindringen können. Um diese Gefahr zu minimieren, müssen bestimmte bauliche Vorgaben in Bezug auf die Abdichtung der Rohrdurchführungen eingehalten werden.

Eindringende Feuchtigkeit stellt im modernen Bauwesen den häufigsten und teuersten Schaden dar, den ein Gebäude erleiden kann. Aufgabe der Ringraumdichtungen ist, dies zu verhindern. Das auch als Pressdichtung bezeichnete Element umschließt die Kabeldurchführung bündig und macht die Hauseinführung gas- und wasserdicht. Mittlerweile stehen zahlreiche Modelle zur Verfügung, deren Eignung von den örtlichen Gegebenheiten sowie von dem Baufortschritt abhängt.

Als erfahrener Anbieter von Dichtungssystemen zeichnet sich Phoenix Technik durch ein breites Sortiment aus. Die Ringraumdichtungen eignen sich für den Hoch- und Tiefbau im gewerblichen und privaten Bereich. Rostfreier Edelstahl (1.4301 – V2A) trifft auf einen chemisch und thermisch beständigen Kunststoffring aus Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM). Das Resultat sind hochwertige Ringraumdichtungen für neue sowie bestehende Rohre, Leitungen und Kabel, die resistent gegen Wasserdampf, Laugen und Säuren sind.

 

Welche Arten von Pressdichtungen gibt es?

Unabhängig vom Modell dienen alle Dichtungseinsätze einem Zweck: der Abdichtung von Rohrdurchführungen. Unterschiede gibt es jedoch in Bezug auf ihr Einsatzgebiet. Die Umgebungsbedingungen sind nicht in allen Baugebieten gleich, sodass sich vier Gruppen von Ringraumdichtungen auf dem Markt etabliert haben.

Sie setzen sich zusammen aus Pressdichtungen für:

  • drückendes Wasser
  • nicht drückendes Wasser
  • erstmalige Installationen
  • nachträgliche Installationen

Dichtungseinsätze für drückendes Wasser sind extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt und werden daher aus besonders widerstandsfähigen Materialien gemäß DIN 18 336 gefertigt. Sie kommen in Gegenden mit hohem Grundwasserspiegel sowie in Hochwassergebieten zum Einsatz. Für alle anderen Regionen sind Modelle für nicht drückendes Wasser gemäß DIN 18 337 ausreichend.

Im Idealfall wird die Abdichtung der Hauseinführung bereits in der Bauphase eingeplant. Dies erlaubt die Verwendung geschlossener Modelle, die über das Ende der Kabel geschoben werden. Eine Anwendung in Kombination mit bereits verlegten Kabeln ist ebenfalls möglich. Für diesen Zweck eignen sich Ausführungen mit geteiltem Gehäuse. Diese werden aufgeklappt und über die bestehenden Leitungen gestülpt.

 

Die Funktionsweise und Charakteristika von hochwertigen Ringraumdichtungen

Grundsätzlich bestehen Dichtungseinsätze aus drei Komponenten: einem Elastomer und zwei Stahlflanschen samt Muttern. Die Anwendung erfolgt in der Regel in einem speziellen Futterrohr, das in den Hohlraum eingesetzt wird. Sofern der Boden beziehungsweise die Wand stabil ist, kann der Einsatz auch in einer Kernbohrung erfolgen. Zur Abdichtung werden die Muttern an den Flanschen festgezogen. Der Elastomerring weitet sich und schließt die Lücke zwischen dem Kabel beziehungsweise dem Rohr und der Wand vollständig.

Klassische Pressdichtungen weisen eine große Öffnung auf. Ihnen gegenüber stehen spezielle Varianten für die Mehrfachdurchführung mit zahlreichen kleinen Öffnungen. Sie sind eine gute Wahl, wenn unterschiedliche Kabel durch dasselbe Rohr geführt werden sollen. Die einzelnen Löcher in der Mitte der Dichtungseinsätze setzt sich aus mehreren vorgeschnittenen Segmentringen zusammen. Durch Entfernen oder Hinzufügen dieser Lagen kann der Durchmesser der Öffnung an den Umfang des Kabels angepasst werden.

Wer bereits bei der Abdichtung auf Qualität setzt, der erspart sich teure und zeitintensive Sanierungsarbeiten aufgrund von undichten Rohren. Folgende Aspekte zählen zu den Merkmalen, über die eine gute Ringraumdichtung mindestens verfügen sollte:

  • Korrosionsbeständiges Gehäuse
  • Thermisch und chemisch beständiger Dichtring

Um diesen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, setzen wir bei den Dichtungseinsätzen unserer hauseigenen Marke Phoenix Technik ausschließlich auf hochwertige Rohstoffe. Mit unserer speziellen Herstellungsweise gehen wir zusätzlich einen Schritt weiter:

 

Verstärkter Korrosionsschutz der Metallteile

Für das Gehäuse der Dichtungseinsätze verwenden wir rostfreien Edelstahl (1.4301 – V2A). Durch die Technik des Elektropolierens steigt dessen Korrosionsbeständigkeit deutlich, sodass diese Stahlart auch im Fahrzeugbau und in der Pharmatechnik Verwendung findet. Die Schrauben verschweißen wir mithilfe unseres hauseigenen SWT-Verfahrens.

 

Elastomer

Der Dichtring liegt zwischen den Stahlscheiben und besteht aus langlebigem EPDM. Dies steht für Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk – ein elastisches Material, das trotz seiner dehnbaren Struktur äußerst witterungsbeständig, frostsicher und robust ist. Zudem ist es resistent gegen Säuren, Laugen und Wasserdampf.